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Abgeschlossene Projekte

  

Induction of secondary metabolites in tomato by-products for extraction and economic evaluation of the model process (InducTomE)

In der Tomatenproduktion fallen jährlich große Mengen an grüner Blattbiomasse an, die unter anderem Sekundärmetaboliten (SM) mit einem breiten Wirkungsspektrum beinhalten. Die SM Rutin und Solanesol besitzen beispielsweise antibakterielle, antivirale, entzündungshemmende und anti-oxidative Eigenschaften. Daher sind SM von großem Interesse für den Gesundheits-, Pharmazie- und Ernährungssektor.

Träger: Bioeconomy Science Center (BioSC)

Laufzeit: 16.11.2015 - 31.10.2017

 

Verzögerung der Reifungsprozesse in Obst und Gemüse durch spezifische Peptide (RIPE)

Weltweit geht ein großer Anteil an produzierten Nahrungsmitteln verloren. Mehr als die Hälfte aller Lebensmittel werden entsorgt bevor bzw. bis sie den Verbraucher erreicht haben. In dem Projekt wird eine innovative Möglichkeit zur Unterbrechung des Ethylensignalweges und somit zur Reduzierung von Nachernteverlusten untersucht.

Träger: Bioeconomy Science Center (BioSC)

Laufzeit: 01.10.2015 – 30.09.2017

 

Bifunctional Fusion Proteins for Plant protection (BioSC-BiFuProts)

Die Reduzierung des Einsatzes von Pestiziden und Fungiziden ist für eine nachhaltige Bioökonomie von großer Bedeutung. Insektenschädlinge und mikrobielle Pathogene sind die Hauptursachen für Ernteverluste weltweit. Das Projekt BiFuProts (Bifunktionelle Fusionsproteine) zielt darauf ab, eine breit anwendbare bifunktionelle Plattform von Fusionsproteinen mit Blattbindung und antimikrobieller Funktion für die Schädlingsbekämpfung und eine reduzierte Verwendung von Fungiziden zu entwickeln.

Träger: Bioeconomy Science Center (BioSC)

Laufzeit: 01.04.2015 - 30.06.2017

 

Kältebedürfnis (Chilling) bei Obstgehölzen

In einem Kooperationsprojekt der Universität Bonn, KoGa, mit dem Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) und dem Partner aus dem Department Agroforestry, Nairobi, Kenia und dem DLR werden die pflanzenphysiologischen Grundlagen des Kältebedürfnisses bei Obstgehölzen untersucht.

Laufzeit: 2012 - 2017

 

AgroHort med - Optimierung der Produktion von Heilpflanzen in neuartigen Gewächshäusern mit hoher Transparenz und natürlichen UV-Strahlungsanteilen

Der Bedarf an qualitativ hochwertigen Heil- und Gewürzpflanzen wächst ständig. Häufig schwanken die – oft importierten – Pflanzen jedoch in ihrer Qualität und weisen sehr heterogene Gehalte der wirksamen Inhaltsstoffe auf. Auch der im Freilandanbau häufig notwendige Pestizid-Einsatz kann zu Belastungen führen, die die Pflanzen für die Verwertung unbrauchbar machen. Hier kann der Anbau unter Glas eine rentable Produktionsmethode darstellen. Dazu ist es nötig, durch geeignete Anbaubedingungen den Gehalt an Wert gebenden Inhaltsstoffen zu optimieren und so eine gleich bleibende, hohe Qualität zu gewährleisten

Laufzeit: 07/2009 – 06/2012

 

Marker-Merkmal-Verknüpfung bei Apfelhybriden

Populationen aus zwei Kreuzungsserien stehen in Anzucht zur späteren Phänotypisierung als Beitrag zur Marker-Merkmal-Verknüpfung (Léon et al.) sowie zum Vergleich der Standortreaktionen mit Anzuchten in Dresden-Pillnitz (Peil et al.). Daneben wird mit nicht-invasiven Sensortechniken die Reaktion auf verschiedene Stressoren geprüft.
Zur Datenerfassung im Rahmen der umfangreichen Leistungsprüfungen soll eine elektronische Baumerkennung eingeführt und zur Praxisreife entwickelt werden.

Laufzeit: 2008 - 2014

 

Einfluss rezenter und künftiger Klimaänderungen auf Kernobst

Ziel des Projektes ist die Erforschung der Auswirkungen von rezenten und möglichen künftigen Klimaänderungen auf die phänologische Entwicklung bei Kernobst und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Anbau sowie die Erarbeitung von Anpassungsstrategien.

Laufzeit: 2008 - 2010

 

Verfrühung der Reife und Verbesserung der Qualität bei Süßkirschen durch geschlossene Folienabdeckung - Einfluss auf wertgebende Inhaltsstoffe und allergenes Potenzial 

Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Anbau von frühen Süßkirschensorten in einem geschlossenen Folientunnel zu einer Reifeverfrühung von 2-3 Wochen gegenüber dem Freilandanbau führt. Bei verschiedenen Sorten wirkte sich der Anbau unter geschlossener Folie auf den Geschmack, den Glanz, die Fruchtgröße bzw. die Ausfärbung aus. Inwieweit die Zusammensetzung und der Gehalt wertgebender und wertmindernder Inhaltsstoffe beeinträchtigt werden, wurde bisher nicht in einem ausreichenden Maße untersucht.

Laufzeit: 04/2007 – 12/2009

 

Teilmechanisierte Verlegung von Hagelschutznetzen

Zur Sicherung der Fruchtqualität werden immer häufiger Hagelschutznetze im Kern– und Steinobstanbau eingesetzt. Die Kosten für diese Qualitätssicherungsmaßnahme sind sehr hoch. Zielsetzung dieses Projektes ist deshalb die Entwicklung eines Gerätes zur teilmechanisierten Ablage von Hagelschutznetzen in Obstanlagen mit folgenden Teilzielen a) Reduzierung der Handarbeitsaufwandes, b) gute Manövrierfähigkeit in der Obstanlage, c) Nutzung eines in Obstbaubetrieben vorhandenen Traktors und d) geringe Investitionskosten und Wartungskosten.

 

Einfluss verschiedener Lagerungsverfahren auf wertgebende Inhaltsstoffe bei Apfel

Äpfel gehören in Mitteleuropa zur am häufigsten verzehrten Obstsorte und sind damit eine wichtige Quelle für sekundäre Inhaltsstoffe. Es ist wichtig, diese ernährungsphysiologisch relevanten Parameter, wie verschiedene Antioxidantien, Enzyme oder Pigmente als ein Qualitätskriterium bei Kulturführungs- und Nacherntemaßnahmen zu berücksichtigen und zu optimieren.

Laufzeit: 05/2006 - 03/2010

 

Einfluss von Kulturführungsmaßnahmen und Lagerungsbedingungen auf das allergene Potenzial bei Apfel

Für den deutschen Raum und Skandinavien ist davon auszugehen, dass ca. 70% der Birkenpollenallergiker eine klinisch relevante Nahrungsmittelallergie gegen Äpfel und Haselnüsse aufweisen. Dies ist wahrscheinlich auf immunologische Kreuzreaktionen von allergenspezifischen IGE-Antikörpern mit verwandten Allergenen der Pollen und Früchte zurückzuführen.
Ein großer Teil der Birkenpollen-assoziierten Nahrungsmittelallergien wird durch eine Familie von Proteinen in Früchten ausgelöst, die gemeinsame Epitope mit Bet v1, dem Hauptallergen aus Birkenpollen aufweisen. Dies konnte erstmals an einem Allergen des Apfels mit einem Molekulargewicht von 17-18 kDa gezeigt werden (Mal d1).
Fragestellungen dieses Projektes sind:
Gibt es sortenspezifische Unterschiede im Mal d1-Gehalt bei Apfel?
Wie wirken sich unterschiedliche Lagerverfahren oder eine MCP-Behandlung aus?

Laufzeit: 09/2006 – 12/2009

 

Teilselektive mechanische Fruchtbehangsregulierung im Obstbau

Ziel des Projektes ist eine Reduzierung des Einsatzes chemischer Mittel zur Ausdünnung im Obstbau bei gleichzeitig höherem Wirkungsgrad, Kostenersparnis und zusätzlicher Brechung der Alternanz.

Laufzeit: 2005 - 2010

 

Wuchssteuerung bei Süßkirschen durch GiSelA®-Klonunterlagen

Durch zunehmende Intensivierung im Süßkirschenanbau entsteht wachsender Bedarf an Schwachwuchs induzierenden, in Leistungsprüfungen bewährten Unterlagen. Daher werden bei schwachwachsenden Süßkirschenunterlagen die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Klonen, aufveredelten Sorten und Virusstatus untersucht.

Laufzeit: seit 2005

 

Prüfung von Apfelunterlagen auf ihre Reaktion gegenüber verschiedenen, ertragsgefährdenden Krankheiten

Alle im Erwerbsobstbau verwendeten Apfelunterlagen sind mehr oder weniger empfindlich gegenüber Apfeltriebsucht. Da für Unterlagenempfehlungen in Apfeltriebsucht-Befallsgebieten auch eine geringere Empfindlichkeit wirtschaftlich interessant ist, wurde geprüft, ob eine quantitative Abstufung der Reaktionen verschiedener Unterlagentypen auf eine künstliche Triebsuchtinfektion möglich ist.

Laufzeit: 2004 - 2009

 

Ertragsbildung von Stevia rebaudiana unter Langtagbedingungen

In der Fortführung des Projektes sollen vergleichende Untersuchungen zur Vermehrbarkeit und Jugendentwicklung verschiedener Genotypen grundlegende Erkenntnisse zu physiologischen Reaktionen der Kurztagpflanze auf Langtagbedingungen liefern. Daraus sind wichtige Schlussfolgerungen für die Optimierung von Ertragsbildung und Süßstoffeinlagerung zu erwarten. Dabei ist zu klären, ob eine optimierte Nutzung der Wuchs- und Ertragsfördernden Wirkung von Langtagbedingung die erhöhten Produktionskosten bei einjähriger Kultur kompensieren kann.

Laufzeit: 2002 - 2011

 

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