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Historie

Geschichte des Institutes für Gartenbauwissenschaft

In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde das Gelände des heutigen Institutes für Gartenbauwissenschaft der Universität zu Bonn von der Stadt vom vormaligen Besitzer erworben. Die Villa und der Park wurden für den Aufbau eines Kleinkinderwohnheims zur Verfügung gestellt. Dieses wurde im Dezember 1926 offiziell eröffnet. Untergebracht waren hier vor allem lungenkranke Kinder. Während des zweiten Weltkrieges wurde dieses Gebäude zerstört.

 

Kindererholungsheim Hoheneich
Kleinkindererholungsheim Hoheneich, Bonn (Endenich)


1950 gab es das heutige Institut für Gartenbauwissenschaft noch nicht, im Lehrplan der Landwirtschaftlichen Fakultät war das Fach Gemüsebau bereits verankert. Es wurde vertreten durch Herrn Dr. K. Witte, dem damalige Leiter der  Lehr- und Forschungsstation Marhof. Dieser war dem Institut für Acker- und Pflanzenbau unter der Leitung von Prof. Dr. E. Klapp angeschlossen. Für die Fakultät wurde es in dieser Zeit notwendig, einen Lehrstuhl für Obstbau einzurichten. Berufen wurde Herr Prof. Dr. Friedrich Hilkenbäumer aus Halle/Saale. Am 01.02.1951 folgte er diesem Ruf, daher gilt dies als das Gründungsdatum des Institutes für Obstbau und Gemüsebau. Er hatte damals sowohl die Obhut über die Forschungsstation Mahrhof als auch über die damalige 7,5ha große Versuchsfläche im Raum Meckenheim als "Obstversuchsanlage Klein-Altendorf". Darüber hinaus  bekam er einen Institutsneubau in Endenich zugesagt. Im Juli 1953 war das Institut bezugsfertig.
Im Jahre 1976 wurde Herr Prof. Dr. Fritz Lenz als Nachfolger von Prof. Hilkenbäumer an den Lehrstuhl für Obstbau berufen.
Seit 01.05.1998 ist Herr Prof. Dr. Georg Noga Leiter dieses Institutes.

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